350 weisse Gipsmodelle im Massstab 1:500 bilden die Grundlage der Installation im Kunstpanorama Luzern. Die in ihren Abmessungen unterschiedlichen Einzelobjekte werden am Boden der Ausstellungshalle zu einer rechteckigen Fläche ausgelegt und entfalten als Ganzheit ein starkes Bild, eine virtuelle Stadtlandschaft entsteht. Die Lage der Installation im Ausstellungsraum erlaubt dem Betrachter das Umschreiten dieser Gipstopografie. Unterschiedliche Standpunkte gewähren mannigfache Perspektiven. Zwei ungleiche Kunstlichtqualitäten bespielen die weisse Oberfläche der installierten Modelllandschaft und ergänzen die tageszeitabhängige, durch die Sheddachkonstruktion eindringende, natürliche Belichtung der Kunsthalle. Gezielt eingesetzte Natriumdampfleuchten und Quecksilberdampfleuchten verändern die farbliche Wahrnehmung und verfremden die Installation verhalten. Zugleich zeigt sich die Belichtung für einen ausgeprägten Schattenwurf verantwortlich welcher die Tiefenwirkung der Installation überhöht.

Standort: Kunstpanorama, Kunsthalle Luzern
Ausstellung: Sommer, 2008
Lichtkonzept: Michael Omlin, Zürich